iGGtecx KGW Kokosgewebe

Erosionsschutzgewebe aus der Produktgruppe iGGtecx Kokosgewebe (KGW) stellen insbesondere bei Bauvorhaben auf exponierten und erosionsgefährdeten Flächen sowie im Uferbereich von stehenden und fließenden Gewässern oft eine geeignetere Alternative zur iGGmat Erosionsschutzmatte dar. Ein großer Vorteil ist die lange Lebensdauer von drei bis fünf Jahren, bedingt durch den hohen Ligningehalt der Kokosfasern. Ebenso kommt es immer dann zur Anwendung, wenn die Etablierung der gewünschten Vegetation mehr als eine Vegetationsperiode dauert. Die einzelnen Gewebefäden bremsen die Wassergeschwindigkeit bei Regen oder von Gewässern ab und schützen somit die Bodenoberfläche und junge Pflanzen. Je dichter die Maschen und umso dichter das verwendete Kokosgewebe an der Bodenoberfläche anliegt desto größer ist diese Schutzwirkung. Zur Befestigung von iGGtecx KGW empfehlen sich Holzpflöcke oder Drahtbügel aus der Produktgruppe iGGfix.

Eigenschaften

iGGtecx KGW besteht zu 100 % aus reinem Kokoszweifachzwirn und ist chemisch unbehandelt. Somit ist es zu 100 % biologisch abbaubar.

iGGtecx KGW mit dem „Prädikat M“ weist eine höhere Garn- und Webqualität aus. Insbesondere die verwebten Garne und die Kette/Schusseinstellung machen den Unterschied zum iGGtecx KGW ohne Prädikat aus.

Es werden drei Gewichtstypen angeboten: KGW 400, KGW 700 und KGW 900. Die Zahlen stehen für das Flächengewicht in g/m², dies ergibt sich über den Fadenabstand in Kette und Schuss (warp and weft). Je dichter die Fäden, desto schwerer das Gewebe.

Im Gegensatz zu iGGmat Erosionsschutzmatten haben iGGtecx KGW eine besonders lange Lebensdauer und höhere Zugfestigkeiten.

Anwendung

Kokosgewebe werden als Oberflächenerosionsschutz zur Hang- und Böschungssicherung im exponierten Gelände, Wasserbau, sowie zur Uferstabilisierung eingesetzt. Die Auswahl richtet sich nach der Neigung der Fläche und der benötigten Schutzdauer.

Die Verlegung von iGGtecx KGW erfolgt auf eine vorbereitete Fläche. Das Kokosgewebe muss vollflächig und ohne Hohlräume auf dem Boden aufliegen. Die einzelnen Bahnen sind senkrecht zur Böschungsneigung flächig nebeneinander zu verlegen. Die Überlappung an den senkrechten Längsstößen sollte ca. 10-20 cm und an den Querstößen 20-30 cm betragen. Die offene Kante der Überlappung muss der Hauptwindrichtung abgewandt sein. Querstöße sind grundsätzlich von oben nach unten zu überlappen bzw. in Fließrichtung des Gewässers. Die oberen und unteren Enden des Erosionsschutzgewebes sind an der Böschungsschulter und am Böschungsfuß ca. 10-20 cm tief einzugraben und zu befestigen. Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von iGGfix Holzpflöcken und iGGfix Drahtbügeln.

Neigung und Lebensdauer*

  10° 20° 30° 40° 50° 60° 70° Lebensdauer**
  1:5,7 1:2,7 1:1,7 1:1,2 1:0,8 1:0,6 1:0,4  
KGW 400 X X X X       bis 36 Monate
KGW 700       X X     36 - 60 Monate
KGW 900           X X über 60 Monate

Produkteigenschaften*

Gewicht Kette/Schuss Fadenabstand

Höchstzugkraft

längs / quer

Maße
g/m2   mm kN/m Breite Länge
400 M 52:48 20–30 13,0 / 12,8 2,40 42,00
400  40:35  20–30  9,9 / 10,0  2,00  50,00 
700 M  70:60  10–20  19,2 / 17,3  1,00  25,00 
700 M  103:52  7–10  21,2 / 9,4 2,40  42,00 
700  60:50  15–20  17,9 / 11,2  2,00  50,00 
900  70:60  10–15  19,2 / 17,3  2,00  50,00 
900 M  130:52  5–7  30,8 / 12,0  3,00  33,50 

* Diese Angaben basieren auf Durchschnittswerten. Da es sich um Naturfasern handelt, können sich Änderungen in Farbe, Form, Festigkeit, Gewicht und Abmessungen von bis zu 10 % ergeben.

** Die Lebensdauer ist abhängig von den Standortbedingungen, den Boden-, Wasser-, Klimaverhältnissen und von der Erosionsgefährdung vor Ort.

 

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Technische Daten

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