„Wünsche, Werte, Wandel – der GaLaBau ist gefordert“ war das Thema der diesjährigen Landespflegetage in Veitshöchheim.

Die Fachtagung mit begleitender Ausstellung fand bereits zum 47. Mal statt und wird jedes Jahr von rund 700 Personen besucht. Veranstalter sind der Verband ehemaliger Veitshöchheimer e.V., der VGL Bayern e.V. sowie die Abteilung Landespflege der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.

 Neben einem abwechslungsreichen Vortragsangebot gab es auch Gelegenheit zum Austausch mit vielen unterschiedlichen Herstellern, Dienstleistern und Händlern aus allen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus.

Die Internationale Geotextil GmbH präsentierte an den beiden Veranstaltungstagen ihr umfangreiches Sortiment im Bereich Gabionen und Erosionsschutz. Reinhold Neisser und Jessica Sondermann konnten den Besuchern unter anderem die neue iGGgab Quadro Bausatz-Gabione vorstellen und über das Thema Anspritzbegrünung informieren.

In seinem Vortrag „Der Mulch macht’s!“ stellte Dipl.-Ing. Andreas Schulte (Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau) die Ergebnisse eines Langzeitversuches von 3 verschiedenen Mulchvarianten vor. Seit dem Herbst 2009 wurden auf insgesamt 44 Parzellen Rindenmulch, ein Mineralmulch (Porphyrsplitt) und das iGGmat Mulchvlies PLA 150 im Hinblick auf Pflanzzeiten, Pflegeaufwand, Wirksamkeit und Optik getestet. Das iGGmat Mulchvlies besteht zu 100 % aus Poly Lactic Acid-Fasern. Es handelt sich dabei um ein braunes Nadelvlies, das mechanisch vernadelt wurde und eine einseitige Kalandrierung aufweist.
Andreas Schulte betonte, dass alle getesteten Mulchvarianten für die erprobten Staudenmischpflanzungen geeignet sind häufig vor allem ästhetische und wirtschaftliche Überlegungen sowie die Lebensdauer des Mulches eine Rolle bei der Auswahl des geeigneten Materials spielen.

Das iGGmat Mulchvlies zeichne sich, so Schulte, vor allem durch einen geringen Pflegeaufwand aus. Für den gesamten Beobachtungszeitraum 2010 – 2014 konnte mit dem iGGmat Mulchvlies im Vergleich zu Mineralmulch eine Zeitersparnis von 20% und im Vergleich zu Rindenmulch eine Zeitersparnis von 5 % realisiert werden. Die hohen Pflegezeiten auf den Mineral- und Rindenmulchflächen sind unter anderem auf das Aufkommen von Gehölzsämlingen zurückzuführen. Abschließend führte Dipl.-Ing. Andreas Schulte aus, dass sich kein Mulchverfahren pauschal über alle Anwendungsbereiche hinweg als „das Beste“ Verfahren herauskristallisierte, und das jeweils die Standortbedingungen vor Ort, das zu Verfügung stehende Budget und die persönlichen Vorlieben des Auftraggebers zu beachten sind.

Stand der iGG auf den Landespflegetagen in Veitshchheim
Jessica Sondermann im Gespräch mit Kunden am Stand der Firma Internationale Geotextil GmbH