Verkehrswegebau Felssicherung Steinschlagschutz

Verkehrswegebau

Erosionsschutz im Verkehrswegebau

Moderner Verkehrswegebau ist eng mit dem Thema Erosionsschutz verknüpft. Böschungen, Straßengräben, Bahndämme und Flussufer sind alle unmittelbar nach ihrer Fertigstellung stark erosionsgefährdet, da sie noch nicht durch die Vegetation vor Wind- und Wassererosion geschützt sind.

Diesen Problemen wird durch die Verwendung von Erosionsschutzgewebe oder Erosionsschutzmatten begegnet. Beiden Produkte werden aus nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Kokos, Stroh oder Jute hergestellt und gewährleisten einen optimalen Erosionsschutz auf vegetationslosen Flächen. Darüber hinaus bieten sie den aufwachsenden Pflanzen Schutz und unterstützen diese in ihrem Wachstum. So wird in möglichst kurzer Zeit eine geschlossene Vegetationsdecke ausgebildet.

Erosionsschutzgewebe aus Kokos, Kokosgewebe

Bei besonders steilen oder steinigen Böschungen empfiehlt sich eine Anspritzbegrünung. Bei der Nassansaat wird mithilfe einer speziellen Maschine, dem sogenannten HydroSeeder, eine aus verschiedenen Komponenten bestehende Anspritzmasse auf die zu begrünende Fläche gespritzt.
Das Trägermedium ist Wasser, hier werden Mulchstoffe, Bodenhilfsstoffe, Dünger, Haftkleber und Saatgut miteinander gemischt. Diese Anspritzmasse schützt den Boden vor Austrocknung und Erosion bis sich die Begrünung dauerhaft etabliert hat.

Anspritzbegünung, Nassansaat, Hydroseeding

Lärmschutz und Sichtschutz im Verkehrswegebau

Der Lärm- und Sichtschutz im Verkehrswegebau gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Gerade das steigende Bewusstsein, dass übermäßiger Lärm zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann, hat hier für ein Umdenken gesorgt. Mittlerweile ist ein angemessener Lärmschutz beim Bau oder Umbau von Straßen- und Schienenwegen durch das Bundesimmisionsschutzgesetz vorgeschrieben. Verkehrswege werden dementsprechend optisch und vor allem akustisch von anderen Bebauungen - insbesondere Wohngebieten - getrennt.

Gabionen können dabei sowohl mit einer Natursteinfüllung, als auch in einer speziellen Bauart als Lärmschutz-Gabione mit einem innenliegenden Kern aus Beton oder einem anderen geeigneten schallmindernden Material, errichtet werden.

Gabione, Lärmschutz, Verkehrswegebau

Für die zielsichere Lärmbekämpfung und den funktionsgerechten Bau von Lärmschutzanlagen ist es nötig, die Ursachen, Eigenheiten und die Wirkungen von Schallereignissen zu analysieren, denn für eine optimale Verminderung der Lärmbelästigung kann auch eine Kombination aus Gabionen mit anderen Lärm- und Sichtschutzmaßnahmen - wie etwa einem Erdwall - erforderlich sein.

Sollte hauptsächlich ein Sichtschutz angestrebt werden, empfiehlt sich die Verwendung des iGGgab ABACUS Steinzaunsystems da sich dies einfach, nach dem Baukastenprinzip, erweitern lässt. Aus diesem Grund hat sich das System zu einem beliebten Umfassungsbauwerk für Wohnsiedlungen, Krankenhäuser, Freibäder und Sportplätzen entwickelt.

Abacus Carl Petersen Str. Hamburg 06 2009 010