IMG 7594 1

Ingenieurbiologie

Ingenieurbiologische Maßnahmen zum Erosionsschutz

Die Ingenieurbiologie ist ein Tätigkeitsfeld des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Mit Hilfe lebender wie toter Pflanzen oder Pflanzenteile als wichtigstem Baustoff sollen Landschaftsschäden, in erster Linie Schäden durch Erosion, behoben oder verhindert werden.

Erosionsschutzmatten und Erosionsschutzgewebe leisten hier einen wertvollen Beitrag, indem sie unter anderem die erosive Kraft des Regenwassers mindern.
Gleichzeitig verringern Erosionsschutzmatten und –gewebe, insbesondere während sommerlicher Trockenperioden, die Austrocknung des Bodens. Dies beschleunigt den Keimungsvorgang und trägt zu einem gleichmäßigen Wachstum bei.

Da Erosionsschutzgewebe sowie Erosionsschutzmatten nur über eine begrenzte Lebensdauer von einigen Monaten bis maximal 5 Jahren verfügen, bieten sie auch nur einen vorrübergehenden Erosionsschutz. Ihre Aufgabe besteht in der Böschungssicherung in der Zeit von der Ansaat bis zur vollständigen Etablierung der Vegetation.

Erosionsschutzgewebe Kokosgewebe Ingenieurbiologie

Gewässerausbau in der Ingenieurbiologie

Kokosgewebe können nicht nur auf Böschungen, sondern auch im Uferbereich von Still- und Fließgewässern zum Schutz vor Erosion eingesetzt werden.

Kokoswalzen werden ebenfalls häufig zur Ufersicherung verwendet. Insbesondere als bereits mit Pflanzen der Ufer- und Röhrichtzone vorkultivierte Röhrichwalzen sorgen sie für eine schnelle und sichere Pflanzenansiedlung. Die Walzen können in mehreren Lagen übereinander sowie in Kombination mit vorkultivierten Röhrichtmatten oder einem Kokosgewebe eingebaut werden.

Kokoswalzen Ingenieurbiologie Erosionsschutz